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Fasnacht 2006

Värs und Helge

Helgemooler

Christophe Stürzinger











Unsri Frau Wänger - immerhii scho Ändi Sibzig
het bim Finanzminischter Merz die dääglig Sitzig.
Ar kontrolliert, well si im Bundeshuus jetzt putzt,
ob si ihr Deo nimmt und d Fingerneegel stutzt.











Bi der Wahl vom Papscht lauft alles ganz nach Plan,
Habemus papam rieft me gly im Vatikan.
E weeni speeter kunnt denn s Echo us Berlin:
Habemus Mamma, die erschti Bundeskanzlerin.
















Uf unseri BVB do ka me wirglig zelle.
Si wänn jetzt neyi Wartehysli aanestelle.
Wo mir das glääse hänn, hänn mir grad miesse lache:
Jetzt waisch was die us de Combinodächer mache.











Es git e Sprchwort, und das isch ys gar nid neji.
Me sait " E huffe Köch verdärbe aim der Breji".
As mängmool aine längt wo der Breji ka steere,
das het der Pfarrer Sabo z Röschenz miesse lehre.











Das isch d Frau Grob, und dä wo fluecht, isch ihre Maa.
Si hänn sich gfrait, as me jetzt rauchfrei raise kaa.
Jetzt segglet är derfir vo zvorderscht bis ganz hinde
und ka im ganze Zug kai freji Shyssi finde.











Jetzt duet der Tschudi au sy neje Job lo faare.
Los Digge, mergg Dir das, so Pläusch kasch Du Dir spaare!
S wird Dir in Zuekunft nämmlig sicher nimme glinge,
as mir e Värs vo Dyne Kapriole singe.











Während der ART het sich d Frau Werthemann us Danzig,
im Hotel duscht und sythär stinggt si zimmlig ranzig.
Si hett die Saifi gnoo, nur wais die Frau das nooni,
wo us em Fett gmacht isch vom Silvio Berlusconi.











Die neji Fänsehsändig jeede Mändig zoobe,
ka me bim beschte Wille iberhaupt nid loobe.
Scho in der erschte Sändig schrybt der von Rohr Gschicht.
Är losst sy Hoose aabe - und zaigt sys woore Gsicht.


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